ErkundenMehr schlafen.
Mehr spielen.
Mehr denken.
Bevor du bestimmen kannst was wesentlich ist brauchst du unstrukturierte Zeit zum Denken. Die meisten Menschen sind zu beschäftigt um herauszufinden was sie tun sollten.
McKeown argumentiert dass die erste Disziplin des Essenzialismus nicht Handeln sondern Erkundung ist. Du kannst deinen höchsten Beitrag nicht identifizieren wenn du nie ungeschützte Zeit zum Denken, Lesen oder Spielen hast. Er weist auf die Gewohnheiten hochproduktiver Menschen hin: Warren Buffett liest stundenlang täglich, Bill Gates nimmt jährliche 'Denkwochen', Jeff Weiner plant leere Kalenderzeit für das Denken. Das sind keine Luxusgüter. So findet man heraus was es überhaupt wert ist zu tun.
In der Praxis
Blockiere diese Woche eine Stunde in deinem Kalender zum Denken – kein Telefon, keine Besprechungen, keine Aufgaben. Nur ein Notizbuch und Fragen: Was ist das Wichtigste woran ich arbeiten sollte? Wofür sage ich Ja was ich ablehnen sollte? Behandle diese Stunde als nicht verhandelbar.
Querverweise
→Konzentriert arbeiten – Newport – geplante Blöcke ununterbrochenen Denkens
→Principles – Dalio – regelmäßige Reflexion als systematische Selbstverbesserung
↔Getting Things Done – Allen – alles erfassen um den Geist zu befreien